Yoga

Sommer Yoga 2021  

                                       

Start: Dienstag 13. Juli 

Dienstag -  Vormittag,   8.30 Uhr- 9.45 Uhr      

                                                           

Ort: bei mir zu Hause, Schlattweg 22  Schwarzach


Bei schönem Wetter finden die Stunden im Garten statt. 

Bei schlechtem Wetter habe ich für einige Personen Platz in meinem Yoga Raum.
Bitte die 3 G Regelung beachten!

Kann einzeln gebucht werden! 

Bitte um  Anmeldung am Vorabend! Mit SMS oder Whats App.
 

Preis: pro Einheit € 12.-

Mitbringen: Matte

 

Herbst 2021                           

 

Yoga am Abend      

 

Montag:               1. Kurs   17.30 Uhr – 18.45 Uhr 

                             2. Kurs   19.00 Uhr – 20.15 Uhr

Ort:                       Kindergarten Minderach in Schwarzach       

 

Kurs:                   13 Einheiten, € 160.-                                                                                  

 

Termine: 13. Sept., 20. Sept., 27. Sept., 4. Oktober, 11. Oktober, 18. Oktober, 25. Oktober, 8. November, 15. November, 22. November, 29. November, 6. Dezember, 13. Dezember

Yoga am Vormittag

Mittwoch: 8.30- 9.45 Uhr

Ort: Gemeindesaal Schwarzach, Gebhard Schwärzler Straße     

            

Kurs:                   11 Einheiten, € 135.-            

 

Termine: 15. September, 22. September, 29. September, 6. Oktober, 13. Oktober, 20. Oktober, 3. November, 10. November, 17. November, 24. November, 1. Dezember

Yoga für Senioren

 

Montagvormittagskurse 

 

13 Einheiten  € 160.-

 

1. Kurs:  8.30 Uhr - 9.45 Uhr

2. Kurs:  10.00 - 11.15 Uhr
 

im Pfarrraum in Schwarzach/Zoom /Garten

Mitbringen: bequeme Kleidung, Matte, etwas zu Trinken.

Termine: 13. Sept., 20. Sept., 27. Sept., 4. Oktober, 11. Oktober, 18. Oktober, 25. Oktober, 8. November, 15. November, 22. November, 29. November, 6. Dezember, 13. Dezember

Ich freue mich auf dich!           Namaste`  Rigmor

 

Was ist Yoga?

Yoga ist eine Lehre und Wissenschaft vom Leben, die vor tausenden Jahren ihren Ursprung in Indien hatte.

Das Wort „Yoga“ bedeutet binden, vereinen, anjochen.

Auf den Menschen bezogen, bedeutet Yoga die Vereinigung und Ausrichtung aller Kräfte von Körper, Geist und Seele. Yoga ist ein philosophisches System und eine praktische Methode, die dem Menschen einen Weg zur inneren Freiheit, Gesundheit und Zufriedenheit anbietet. Es gibt viele verschiedene Formen von Yoga, meist mit einer eigenen Philosophie und Praxis.

Hatha-Yoga nach B.K.S. Iyenga, der 1918 in Indien geboren wurde,  ist eine Form des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper (Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen) Geist und Seele, vor allem durch

  • Körperliche Übungen (Asanas)

  • Atemübungen (Pranayama)

  • Meditation

  • Entspannung

 

angestrebt wird. Iyengar hat das klassische Hatha Yoga weiterentwickelt und dabei jede einzelne Haltung auf korrekte Ausführung und Wirkung untersucht. Dieses Yoga betont Kraft, Standfestigkeit, Gleichgewicht, klare Körperausrichtung und Beweglichkeit.

Ich verwende in meinen Kursen auch Hilfsmittel wie Klötze, Gurte usw. um die Haltungen korrekt ausführen zu können.


Verschiedene Atemtechniken (Pranayama) helfen, Körper und  Geist näher zusammen zu bringen. Durch die Kontrolle unseres Atems können wir das Prana (universelle Lebensenergie) lenken. Wenn der Atem ruhig ist, ist auch der Geist ruhig.

Meine Achtsamkeitsyoga- Kurse

Meine Kurse beginnen meist mit einer kleinen Meditation. Wir versuchen den nach außen strebenden Geist, die vielen Gedanken, und Gefühle  zu beruhigen und das höchste Bewusstsein in uns zu berühren.

Yoga vergleicht den Geist mit einem See, wobei die Wellen unsere Gedanken und Gefühle symbolisieren. Wenn die Wellen sich legen, ist der See still und wir sehen die kostbaren Juwelen, die stumm auf dem Grund funkeln.

Der Sonnengruß in verschiedenen Ausführungen bereitet unseren Körper auf die Asanas vor.

Jede einzelne Asana versuchen wir zur Meditation  werden zu lassen.Jeder praktiziert die Asana so gut er kann.

Achtsamkeit in jeder Haltung, das heißt im "Hier und Jetzt" zu sein. Seiner Gedanken und  Gefühle bewusst zu sein!

Pranayama Übungen helfen uns, den  Atem unser Lebenselixier, im Alltag bewusster einzusetzen.

 

Wenn alles getan ist, machen wir am Ende eine Tiefenentspannung. Sie fördert eine Beruhigung der Nerven.

Yoga kennt kein Alter!

 

Yoga ist die Begegnung mit dir selbst. Die Auseinandersetzung mit dem, was steif und unbeweglich in dir ist. Mit allem, was „NEIN“ sagt.
Frederic Leboyer

Zum Nachdenken...

 

 

Ich bin ich

 


Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich. 
Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich. 
Darum gehört alles, was ich tue, authentisch zu mir, weil ich allein es so wollte…
Alles an mir gehört zu mir, mein Körper, und alles was er tut - mein Geist mit all seinen 
Gedanken und Ideen – meine Augen mit allen Bildern, die sie sehen - alle meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung – mein Mund und alle Worte die er spricht: höfliche, harte oder grobe, wahre oder falsche - meine Stimme, laut oder leise- und alles was ich tue, in Bezug auf andere oder auf mich selbst. 
Meine Phantasien gehören zu mir, meine Träume, meine Hoffnungen, meine Ängste – all meine Triumphe und Erfolge gehören zu mir - all meine Niederlagen und Fehler. 
Weil das alles zu mir gehört, kann ich mich selbst genau kennenlernen. 
Wenn ich das tue, kann ich mich lieben und freundlich sein zu allen Teilen meiner Person. 
So kann ich es ermöglichen, dass alles in mir zum Besten wirkt. 
Ich weiß von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiß, dass ich Seiten habe, die ich noch gar nicht kenne. 
Solange ich jedoch freundlich und liebevoll bin zu mir selbst, kann ich mutig und voller Hoffnung darauf warten, dass sich die Verwirrung löst und das ich die Möglichkeiten finde, mehr über mich zu erfahren. Wie immer ich aussehe und mich äußere, was immer ich sage oder tue, was immer ich denke oder fühle in jedem beliebigen Augenblick: Das bin ich. 
Das bin ich und drückt aus, wo ich in diesem Augenblick stehe. 
Wenn ich später erneut betrachte, wie ich ausgesehen oder wie ich mich ausgedrückt habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, dann mögen sich Einzelheiten als unpassend erweisen. 
Ich kann das Unpassende fallen lassen und das Passende beibehalten und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe. 
Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln. 
Ich habe alles was ich brauche um zu überleben, um anderen nahe zu sein, um schöpferisch zu sein und die Welt der Dinge und Menschen um mich herum sinnvoll zu gestalten. 
Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten.
Ich bin ich, und ich bin wertvoll!

-Unbekannt

Die Kunst der kleinen Schritte

 

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um die Kraft für den Alltag.

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte

Mach mich findig und erfinderisch, um im täglichen Vielerlei von meinen Erkenntnissen und Erfahrungen zu profitieren.

Ich bitte um Kraft, dass ich nicht durch das Leben rausche.

Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung. Schenke mir das nötige Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist.

Lass mich Lichtblicke und Höhepunkte erkennen und hin und wieder Zeit finden für einen kulturellen Genuss.

Gib mir das tägliche Brot für Leib und Seele sowie eine Geste der Liebe und das Gefühl, gebraucht zu werden.

Lass mich erkennen, dass nur Träumereien nicht weiterhelfen, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft.

 

Hilf mir, das nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.

Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen. Schick mir im rechten Augenblick einen Menschen, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen! 

Die Wahrheit sagt man sich nicht selbst, sie wird einem gesagt. Ich weiß, dass sich viele Probleme dadurch lösen, wenn ich nichts tue. Gib, dass ich warten kann.

Du weißt, wie sehr wir nach Freundschaft streben. Gib, dass ich dieses schöne Geschenk geben und annehmen kann. 

Bewahre mich vor dem Glauben, es müsse im Leben alles reibungslos laufen. Schenke mir die Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge, Erfahrungen im Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

Erinnere mich daran, dass das Herz dem Verstand oft zu viel Raum gibt.

 

Verleihe mir die nötige Einsicht, im rechten Augenblick Güte, Mitgefühl und Verständnis zu zeigen mit Worten oder ohne Worte.

Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch diejenigen zu erreichen, die unten sind. 

Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern das, was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

-Antoine de Saint-Exupéry, französischer Humanist und Schriftsteller, * 1900, † 1944

Das Paradox unserer Zeit

 

Das Paradox unserer Zeit ist: 

 

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit. 

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

 

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

 

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander. 

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. 

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause. 

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. 

Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. 

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder diesen Text und seine Botschaft wieder zu vergessen. 

 

Denkt daran, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein. 

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen. Findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben. 

 

-Verfasser: Dr. Bob Moorehead